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Knochendichtemessung · DEXA Osteoporose-Diagnostik

Knochendichtemessung in Ulm: Ihre Knochen klar einordnen

Die DEXA-Messung ist der internationale Referenzstandard, um die Knochendichte zu bestimmen und das Risiko für Knochenbrüche einzuschätzen. Sie dauert nur wenige Minuten, kommt mit sehr wenig Strahlung aus und braucht weder Kontrastmittel noch Nüchternheit.

Fachlich geprüft: Dr. med. Philipp May, Facharzt für Radiologie · Stand Juli 2026

Mit den Jahren verlieren Knochen an Dichte. Das ist normal, kann aber so weit gehen, dass das Bruchrisiko steigt (Osteoporose). Der Verlust bleibt dabei lange unbemerkt. Eine Knochendichtemessung macht ihn messbar, bevor der erste Bruch passiert, sachlich, in Zahlen, als Grundlage für die Entscheidung, ob und was zu tun ist.

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Knochendichtemessung

Was ist eine DEXA-Knochendichtemessung?

Der Referenzstandard: an Wirbelsäule und Hüfte

DEXA (auch DXA) steht für „Dual-Energy X-ray Absorptiometry". Zwei Röntgenstrahlen sehr niedriger Energie durchleuchten die Lendenwirbelsäule und die Hüfte, die beiden Orte, an denen osteoporotische Brüche am folgenreichsten sind. Aus der Messung ergibt sich die Knochenmineraldichte. DEXA ist das von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Referenzverfahren, weil die anerkannten Bewertungsmaßstäbe genau darauf beruhen.

Schnell, strahlenarm, ohne Vorbereitung

Sie liegen entspannt auf einer Liege, die Messung dauert nur wenige Minuten. Die Strahlung ist sehr gering. Sie entspricht ungefähr der natürlichen Strahlung, der wir in Deutschland an einem einzigen Tag ohnehin ausgesetzt sind. Kein Kontrastmittel, keine Nüchternheit, kein Auskleiden, lediglich größere Metallteile im Messbereich stören und werden kurz abgelegt.

So läuft die Messung ab

Besondere Vorbereitung: Für die Knochendichtemessung ist keine Vorbereitung nötig. Sie müssen nicht nüchtern sein und bleiben angezogen. Größere Metallteile legen Sie bitte ab.

DEXA-Knochendichtemessung

Schritt für Schritt

  1. Sie liegen angezogen bequem auf einer offenen Liege, kein enger Tunnel.
  2. Ein Messarm fährt langsam über Wirbelsäule und Hüfte. Die Strahlendosis ist sehr gering, deutlich niedriger als bei einer normalen Röntgenaufnahme.
  3. Nach wenigen Minuten ist die Messung vorbei. Ihren Befund erhalten Sie als T-Wert, den Ihre behandelnde Praxis direkt einordnen kann.

Ihr Ergebnis: der T-Wert

Das Ergebnis wird als T-Wert ausgedrückt. Er vergleicht Ihre Knochendichte mit der eines jungen, gesunden Menschen und ordnet sie nach der Einteilung der Weltgesundheitsorganisation ein:

ab −1,0
normale Knochendichte
−1,0 bis −2,5
verminderte Knochendichte (Osteopenie): eine Vorstufe, noch keine Osteoporose
−2,5 und darunter
Osteoporose
−2,5 und darunter + Bruch
manifeste Osteoporose (bereits mit einem Knochenbruch)

Bei jüngeren Menschen ziehen wir zusätzlich den altersangepassten Z-Wert heran, der die Knochendichte mit Gleichaltrigen vergleicht.

Ein Wert allein ist noch keine Diagnose: Ob aus einem niedrigen T-Wert eine Behandlung folgt, hängt nicht von der Zahl allein ab, sondern von Ihrem persönlichen Gesamtrisiko: Alter, frühere Brüche, weitere Faktoren. Diese Abwägung trifft Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr Arzt gemeinsam mit Ihnen.

Wann ist eine Knochendichtemessung sinnvoll?

Typische Gründe, bei denen eine Messung ärztlich empfohlen wird:

Was wir für Sie tun

Wir führen die Messung durch, ordnen das Ergebnis nach dem T-Wert ein und erstellen einen klaren Befund für Ihre behandelnde Praxis. Die Entscheidung über eine mögliche Behandlung trifft Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt, die Orthopädie oder die Frauenheilkunde, dort, wo Ihre gesamte Krankengeschichte zusammenläuft. So bleibt jeder Schritt in den richtigen Händen.

Kosten: Kasse oder Selbstzahler?

Die Knochendichtemessung ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse, wenn ein konkreter Verdacht auf Osteoporose besteht und aus dem Ergebnis eine Behandlungsentscheidung folgen soll, etwa nach einem Bruch ohne größeren Sturz oder unter einer Kortison-Langzeittherapie. Liegt eine solche Indikation vor, zahlt die Kasse; eine Wiederholung übernimmt sie in der Regel frühestens nach fünf Jahren, bei laufender Behandlung oder neuen Befunden auch früher.

Möchten Sie Ihre Knochendichte ohne eine solche Indikation bestimmen lassen (als reine Vorsorge), ist das als Selbstzahlerleistung möglich. Die Kosten liegen dann bei ca. 40 bis 60 Euro nach der Gebührenordnung für Ärzte. Wir sagen Ihnen vorab, ob in Ihrem Fall die Kasse zuständig ist oder es sich um eine Selbstzahlerleistung handelt.

Warum die Radiologie Parkstrasse Ulm

Wir sind eine arztgeführte radiologische Praxis, geführt von Dr. med. Philipp May und Dr. med. Martin Sinn, beide Fachärzte für Radiologie. Bei uns wird die Messung fachärztlich befundet und sauber eingeordnet, mit einem verständlichen Befund für Sie und Ihre behandelnde Praxis.

Häufige Fragen

Tut die Messung weh?
Nein. Sie liegen ruhig auf einer Liege, während der Messarm über Sie hinwegfährt. Es wird nichts eingespritzt, nichts drückt. Die Untersuchung ist schmerzfrei und nach wenigen Minuten vorbei.
Wie hoch ist die Strahlenbelastung?
Sehr niedrig, sie liegt ungefähr in der Größenordnung der natürlichen Strahlung eines einzigen Tages und damit weit unter der einer gewöhnlichen Röntgenaufnahme. Der Nutzen der Messung überwiegt diese geringe Belastung.
Muss ich nüchtern sein oder etwas vorbereiten?
Nein. Sie müssen weder nüchtern sein noch sich auskleiden. Es ist hilfreich, an dem Tag keine kalziumhaltigen Präparate einzunehmen und größere Metallteile (Gürtelschnalle, Münzen) ablegen zu können, sonst ist keine Vorbereitung nötig.
Wie oft sollte gemessen werden?
Das hängt vom Befund und Ihren Risikofaktoren ab. Als Kassenleistung wird eine Wiederholung in der Regel frühestens nach fünf Jahren übernommen; unter einer laufenden Osteoporose-Behandlung oder bei neuen Beschwerden kann eine frühere Kontrolle sinnvoll sein. Das legt Ihre behandelnde Praxis fest.
Was bedeutet mein T-Wert?
Ein T-Wert ab −1,0 gilt als normal, zwischen −1,0 und −2,5 spricht man von verminderter Knochendichte (Osteopenie, einer Vorstufe), ab −2,5 von Osteoporose. Der Wert allein entscheidet aber nicht über eine Behandlung, dafür zählt Ihr persönliches Gesamtrisiko, das Ihre behandelnde Praxis mit Ihnen bespricht.
Zahlt die Krankenkasse die Messung?
Ja, wenn ein konkreter Verdacht auf Osteoporose besteht und aus dem Ergebnis eine Behandlungsentscheidung folgen soll. Als reine Vorsorge ohne solche Indikation ist die Messung eine Selbstzahlerleistung (ca. 40 bis 60 Euro). Wir sagen Ihnen vorab, was in Ihrem Fall gilt.

Quellen: S3-Leitlinie „Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose" des Dachverbands Osteologie (AWMF 183-001, 2023) · Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Osteodensitometrie (2013) · WHO-Kriterien zur Knochendichte (T-Wert) · ISCD Official Positions 2023. Dieser Text dient Ihrer Information und ersetzt kein ärztliches Gespräch.