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Unsere Technik

Bildgebung auf dem neuesten Stand: vom 3-Tesla-MRT bis zur KI-Befundung

Gute Radiologie beginnt bei der Technik. Wir setzen bei MRT und CT auf Systeme von Siemens Healthineers und halten sie konsequent auf dem neuesten Software-Stand: mit der aktuellen Sequenz-Generation, KI-gestützter Bildrekonstruktion und zertifizierter Befundungs-KI.

Fachlich geprüft: Dr. med. Philipp May, Facharzt für Radiologie · Stand Juli 2026

Technik ist bei uns kein Selbstzweck: Jede Investition muss sich in schärferen Bildern, kürzeren Untersuchungszeiten oder weniger Strahlendosis auszahlen. Auf dieser Seite zeigen wir, womit wir arbeiten, und was das konkret für Ihre Untersuchung bedeutet.

MRT: Hochfeld-Bildgebung am 3-Tesla-System

Kern unserer MRT-Diagnostik ist unser 3-Tesla-Hochfeld-MRT (MAGNETOM Skyra, Siemens Healthineers). Die doppelte Feldstärke eines üblichen 1,5-Tesla-Geräts liefert eine besonders hohe Auflösung. Sie zahlt sich überall dort aus, wo feine Strukturen den Befund entscheiden: bei der Prostata-MRT, am Bewegungsapparat und in der Kopf-Bildgebung. Ergänzt wird es durch ein 1,5-Tesla-System (MAGNETOM Aera). Beide laufen auf demselben, aktuellen Software-Stand. Und weil bei uns das Verfahren der Fragestellung folgt, nicht umgekehrt: Die Herz-MRT fahren wir bewusst am 1,5-Tesla-System. Am schlagenden Herzen zählt Artefaktfreiheit mehr als maximale Feldstärke. Als einzige radiologische Praxis in Ulm untersuchen wir am 3-Tesla-Hochfeld, eine Feldstärke, die in Ulm sonst nur das Universitätsklinikum und das Bundeswehrkrankenhaus vorhalten.

Deep Resolve: KI-Bildrekonstruktion als Routinestandard

Beide Kernspintomographen laufen auf der aktuellen Siemens-Plattform syngo MR XA60, mit Deep Resolve, der KI-gestützten Bildrekonstruktion von Siemens Healthineers. Bei uns ist das kein Etikett, sondern Standard in der täglichen Routine: Mehr als die Hälfte aller MRT-Serien entsteht mit Deep Resolve. Für Sie bedeutet das schärfere Bilder in kürzerer Untersuchungszeit: weniger Zeit im Gerät bei höherer Bildqualität.

Dazu kommt die aktuelle Sequenz-Generation, etwa hochauflösende 3D-Aufnahmen, dynamische Kontrastmittel-Serien und Techniken, die Gewebe und Fett sauber trennen. Welche Sequenzen zum Einsatz kommen, stimmen wir auf Ihre Fragestellung ab, nicht umgekehrt.

CT: schnell – und so dosisarm wie möglich

Unser Computertomograph von Siemens Healthineers ist auf zwei Dinge ausgelegt: Geschwindigkeit und Dosisschonung. XCare-Protokolle reduzieren die Strahlendosis organbasiert. Empfindliche Organe werden bei der Aufnahme gezielt geschont. Und bei der Auswertung von Lungen-CTs unterstützt uns KI-gestützte Rundherd-Erkennung (Lung CAD) direkt in der Routine: Sie markiert auch kleinste Lungenrundherde, die das ärztliche Auge anschliessend beurteilt.

Nachverarbeitung: ein eigener Hochleistungsserver

Zwischen Aufnahme und Befund liegt die Nachverarbeitung. Dafür betreiben wir einen eigenen syngo.via-Server (Siemens Advanced Visualization): 3D-Rekonstruktionen, Gefässanalysen und quantitative Auswertungen entstehen bei uns im Haus, ohne Umweg, ohne Wartezeit.

KI bei der Befundung: ein zweites Paar Augen

Auch bei der Befundung setzen wir auf CE-zertifizierte KI-Systeme nach der europäischen Medizinprodukteverordnung (EU-MDR): mediaire analysiert MRT-Untersuchungen, beim Prostata-MRT etwa mit automatischer Volumetrie und PI-RADS-Unterstützung (Medizinprodukt der Klasse IIb); contextflow durchsucht Lungen-CTs systematisch nach auffälligen Mustern. Die KI ist dabei unser zweites Paar Augen: Sie übersieht nichts und ermüdet nicht. Die Diagnose stellt immer die Ärztin oder der Arzt.

Die komplette Kette: von der Aufnahme bis zum Befund

Was das für Sie bedeutet

Kürzere UntersuchungenKI-Rekonstruktion verkürzt die Messzeit. Sie liegen weniger lang im Gerät.
Schärfere BilderHochfeld + aktuelle Sequenzen: feine Strukturen werden beurteilbar, Wiederholungen seltener.
Weniger StrahlendosisOrganbasierte CT-Protokolle schonen empfindliche Organe bei jeder Aufnahme.
Doppelt geprüftZertifizierte KI unterstützt die Befundung. Entscheiden tut immer der Facharzt.

Und die Technik bleibt nicht stehen: Wir halten unseren Gerätepark laufend auf dem neuesten Stand. Software wie Hardware werden fortlaufend modernisiert.

Warum die Radiologie Parkstrasse Ulm

Wir sind eine arztgeführte radiologische Praxis, geführt von Dr. med. Philipp May und Dr. med. Martin Sinn, beide Fachärzte für Radiologie. Über jede Investition in Geräte, Software und KI entscheiden bei uns die Ärzte, die täglich damit arbeiten, nicht eine Verwaltung. Das ist der Grund, warum unsere Technik dort stark ist, wo es für die Diagnose zählt.

Fragen zur Untersuchung oder zur Technik? Wir nehmen uns Zeit, am Telefon oder vor Ort.

0731 92044-0

Häufige Fragen

Was bedeutet „3 Tesla"?
Tesla ist die Masseinheit für die Stärke des Magnetfelds im MRT. 3 Tesla ist die doppelte Feldstärke der verbreiteten 1,5-Tesla-Geräte, und die höchste Feldstärke, die in der klinischen Routine gebräuchlich ist. Sie liefert eine höhere Auflösung, von der vor allem Untersuchungen feiner Strukturen profitieren, etwa der Prostata, der Gelenke oder des Kopfes.
Ist das MRT strahlungsfrei?
Ja. Das MRT arbeitet mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen, nicht mit Röntgenstrahlung. Es entsteht also keine ionisierende Strahlenbelastung. Das unterscheidet das MRT vom Röntgen und vom CT und ist ein Grund, warum wir dort, wo eine MRT die Frage beantworten kann, die strahlungsfreie Untersuchung bevorzugen.
Warum ist das MRT so laut? Und bekomme ich einen Gehörschutz?
Die Klopf- und Hämmergeräusche entstehen, weil in den Spulen des Geräts sehr schnell starke Ströme geschaltet werden; je nach Aufnahme klingt das unterschiedlich laut. Sie erhalten deshalb immer einen Gehörschutz, in der Regel Ohrstöpsel und zusätzlich einen Kopfhörer, auf Wunsch mit Musik. Damit ist die Lautstärke unbedenklich.
Ich habe Metall im Körper oder ein Implantat, darf ich ins MRT?
Das hängt vom Implantat ab und wird vor jeder Untersuchung im Aufklärungsbogen abgefragt. Viele moderne Implantate, etwa Hüft-, Knie- oder Zahnprothesen, sind MRT-geeignet; sie können örtliche Bildstörungen verursachen, sind aber meist unbedenklich. Bitte bringen Sie, wenn vorhanden, Ihren Implantat-Ausweis mit, damit wir das vorab prüfen können.
Ich habe einen Herzschrittmacher oder Defibrillator. Geht ein MRT?
Nicht jedes Gerät ist MRT-tauglich. Es gibt speziell zugelassene, MRT-fähige Schrittmacher und Defibrillatoren; dann ist die Untersuchung unter besonderen Vorkehrungen und Überwachung möglich. Ältere oder nicht zugelassene Systeme erfordern eine Abklärung vorab. Teilen Sie uns Ihr Gerät und den Gerätepass daher unbedingt vor dem Termin mit.
Ist das MRT-Kontrastmittel (Gadolinium) gefährlich?
MRT-Kontrastmittel auf Gadolinium-Basis gelten als gut verträglich; schwere Reaktionen sind sehr selten, und wir verwenden besonders stabile Präparate. Nach dem aktuellen Kenntnisstand der Arzneimittelbehörden gibt es keine Hinweise, dass geringe im Körper verbleibende Mengen Beschwerden verursachen. Kontrastmittel geben wir nur, wenn es für Ihre Fragestellung nötig ist.
Ist das jodhaltige CT-Kontrastmittel riskant, bei Schilddrüse oder Niere?
Jodhaltiges CT-Kontrastmittel wird meist gut vertragen; ein kurzes Wärmegefühl ist normal, ernste Reaktionen sind selten. Bei Schilddrüsenüberfunktion, eingeschränkter Nierenfunktion oder früheren Kontrastmittel-Reaktionen klären wir das vorab, etwa über Blutwerte, und passen das Vorgehen an. Sagen Sie uns solche Vorerkrankungen und Ihre Medikamente daher bitte vorher.
Wie lange dauert die Untersuchung?
Ein MRT dauert je nach Körperregion und Fragestellung meist etwa 15 bis 30 Minuten; ein CT ist deutlich schneller und dauert oft nur wenige Minuten. Kontrastmittel, Lagerung und Vorbereitung können die Zeit im Raum verlängern. Wichtig ist, während der Aufnahmen ruhig zu liegen. Dann werden die Bilder scharf und Wiederholungen bleiben die Ausnahme.
Stellt die KI bei Ihnen Diagnosen?
Nein. Die KI-Systeme unterstützen: Sie rekonstruieren Bilder, vermessen Strukturen und markieren Auffälligkeiten. Jede Untersuchung wird von einem Facharzt beurteilt. Die Diagnose stellt immer die Ärztin oder der Arzt.
Sind die KI-Systeme geprüft?
Ja. Die von uns eingesetzte Befundungs-KI ist nach der europäischen Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) CE-zertifiziert. Sie durchläuft also dieselbe Konformitätsbewertung wie andere Medizinprodukte. Zusätzlich prüfen wir jedes KI-Ergebnis ärztlich, bevor es in den Befund eingeht.
Wie halten Sie die Strahlendosis im CT niedrig?
Unsere CT-Protokolle sind dosisoptimiert; XCare reduziert die Dosis organbasiert, sodass empfindliche Organe gezielt geschont werden. Grundsätzlich gilt: Jede CT-Untersuchung wird ärztlich auf ihre Rechtfertigung geprüft. Wo eine strahlungsfreie MRT die Frage beantworten kann, bevorzugen wir sie.
Merke ich einen Unterschied durch Deep Resolve?
Ja, vor allem an der Zeit: Die KI-Rekonstruktion verkürzt viele Messungen spürbar, ohne Bildqualität zu opfern. Sie liegen kürzer im Gerät, und die Bilder sind gleichzeitig schärfer als mit herkömmlicher Rekonstruktion.

Hinweis: Geräte- und Software-Angaben entsprechen dem Stand Juli 2026 (Gerätepark der Radiologie Parkstrasse Ulm). Deep Resolve, syngo MR XA60, syngo.via und XCare sind Produkte von Siemens Healthineers; mediaire und contextflow sind CE-gekennzeichnete Medizinprodukte der jeweiligen Hersteller. Dieser Text dient Ihrer Information und ersetzt kein ärztliches Gespräch.