Technik ist bei uns kein Selbstzweck: Jede Investition muss sich in schärferen Bildern, kürzeren Untersuchungszeiten oder weniger Strahlendosis auszahlen. Auf dieser Seite zeigen wir, womit wir arbeiten, und was das konkret für Ihre Untersuchung bedeutet.
MRT: Hochfeld-Bildgebung am 3-Tesla-System
Kern unserer MRT-Diagnostik ist unser 3-Tesla-Hochfeld-MRT (MAGNETOM Skyra, Siemens Healthineers). Die doppelte Feldstärke eines üblichen 1,5-Tesla-Geräts liefert eine besonders hohe Auflösung. Sie zahlt sich überall dort aus, wo feine Strukturen den Befund entscheiden: bei der Prostata-MRT, am Bewegungsapparat und in der Kopf-Bildgebung. Ergänzt wird es durch ein 1,5-Tesla-System (MAGNETOM Aera). Beide laufen auf demselben, aktuellen Software-Stand. Und weil bei uns das Verfahren der Fragestellung folgt, nicht umgekehrt: Die Herz-MRT fahren wir bewusst am 1,5-Tesla-System. Am schlagenden Herzen zählt Artefaktfreiheit mehr als maximale Feldstärke. Als einzige radiologische Praxis in Ulm untersuchen wir am 3-Tesla-Hochfeld, eine Feldstärke, die in Ulm sonst nur das Universitätsklinikum und das Bundeswehrkrankenhaus vorhalten.
Deep Resolve: KI-Bildrekonstruktion als Routinestandard
Beide Kernspintomographen laufen auf der aktuellen Siemens-Plattform syngo MR XA60, mit Deep Resolve, der KI-gestützten Bildrekonstruktion von Siemens Healthineers. Bei uns ist das kein Etikett, sondern Standard in der täglichen Routine: Mehr als die Hälfte aller MRT-Serien entsteht mit Deep Resolve. Für Sie bedeutet das schärfere Bilder in kürzerer Untersuchungszeit: weniger Zeit im Gerät bei höherer Bildqualität.
Dazu kommt die aktuelle Sequenz-Generation, etwa hochauflösende 3D-Aufnahmen, dynamische Kontrastmittel-Serien und Techniken, die Gewebe und Fett sauber trennen. Welche Sequenzen zum Einsatz kommen, stimmen wir auf Ihre Fragestellung ab, nicht umgekehrt.
CT: schnell – und so dosisarm wie möglich
Unser Computertomograph von Siemens Healthineers ist auf zwei Dinge ausgelegt: Geschwindigkeit und Dosisschonung. XCare-Protokolle reduzieren die Strahlendosis organbasiert. Empfindliche Organe werden bei der Aufnahme gezielt geschont. Und bei der Auswertung von Lungen-CTs unterstützt uns KI-gestützte Rundherd-Erkennung (Lung CAD) direkt in der Routine: Sie markiert auch kleinste Lungenrundherde, die das ärztliche Auge anschliessend beurteilt.
Nachverarbeitung: ein eigener Hochleistungsserver
Zwischen Aufnahme und Befund liegt die Nachverarbeitung. Dafür betreiben wir einen eigenen syngo.via-Server (Siemens Advanced Visualization): 3D-Rekonstruktionen, Gefässanalysen und quantitative Auswertungen entstehen bei uns im Haus, ohne Umweg, ohne Wartezeit.
KI bei der Befundung: ein zweites Paar Augen
Auch bei der Befundung setzen wir auf CE-zertifizierte KI-Systeme nach der europäischen Medizinprodukteverordnung (EU-MDR): mediaire analysiert MRT-Untersuchungen, beim Prostata-MRT etwa mit automatischer Volumetrie und PI-RADS-Unterstützung (Medizinprodukt der Klasse IIb); contextflow durchsucht Lungen-CTs systematisch nach auffälligen Mustern. Die KI ist dabei unser zweites Paar Augen: Sie übersieht nichts und ermüdet nicht. Die Diagnose stellt immer die Ärztin oder der Arzt.
Die komplette Kette: von der Aufnahme bis zum Befund
- Im GerätDeep Resolve: KI-gestützte Bildrekonstruktion, Standard in der täglichen Routine: schärfere Bilder in kürzerer Messzeit. Im CT: XCare-Protokolle für organbasierte Dosisreduktion.
- In der NachverarbeitungEigener syngo.via-Hochleistungsserver für 3D-Rekonstruktion und quantitative Auswertung + KI-gestützte Lungenanalyse (Lung CAD).
- Bei der BefundungCE-zertifizierte Befundungs-KI (mediaire für MRT, contextflow für Lungen-CT) als zweites Paar Augen. Die Diagnose stellt immer der Arzt.
Was das für Sie bedeutet
Und die Technik bleibt nicht stehen: Wir halten unseren Gerätepark laufend auf dem neuesten Stand. Software wie Hardware werden fortlaufend modernisiert.
Warum die Radiologie Parkstrasse Ulm
Wir sind eine arztgeführte radiologische Praxis, geführt von Dr. med. Philipp May und Dr. med. Martin Sinn, beide Fachärzte für Radiologie. Über jede Investition in Geräte, Software und KI entscheiden bei uns die Ärzte, die täglich damit arbeiten, nicht eine Verwaltung. Das ist der Grund, warum unsere Technik dort stark ist, wo es für die Diagnose zählt.
Fragen zur Untersuchung oder zur Technik? Wir nehmen uns Zeit, am Telefon oder vor Ort.
0731 92044-0Häufige Fragen
Was bedeutet „3 Tesla"?
Ist das MRT strahlungsfrei?
Warum ist das MRT so laut? Und bekomme ich einen Gehörschutz?
Ich habe Metall im Körper oder ein Implantat, darf ich ins MRT?
Ich habe einen Herzschrittmacher oder Defibrillator. Geht ein MRT?
Ist das MRT-Kontrastmittel (Gadolinium) gefährlich?
Ist das jodhaltige CT-Kontrastmittel riskant, bei Schilddrüse oder Niere?
Wie lange dauert die Untersuchung?
Stellt die KI bei Ihnen Diagnosen?
Sind die KI-Systeme geprüft?
Wie halten Sie die Strahlendosis im CT niedrig?
Merke ich einen Unterschied durch Deep Resolve?
Hinweis: Geräte- und Software-Angaben entsprechen dem Stand Juli 2026 (Gerätepark der Radiologie Parkstrasse Ulm). Deep Resolve, syngo MR XA60, syngo.via und XCare sind Produkte von Siemens Healthineers; mediaire und contextflow sind CE-gekennzeichnete Medizinprodukte der jeweiligen Hersteller. Dieser Text dient Ihrer Information und ersetzt kein ärztliches Gespräch.